Nebel aus dem Nichts übers Wasser zieht;
Der Herbst taucht ein in eine neue Zeit.
Wir lauschen in die Nacht hinein, zu schlafen lohnt nicht mehr;
ein Käuzchenschrei im Wind verhallt.

So sitzen wir am Fluss der Zeit und halten unsre Sehnsucht fest.
Für einen kurzen Augenblick die Wahrheit mich erschauern lässt,
dass jenes, was in unser kurzes Leben Freude bringt,
genau die Dinge, die uns Mut zum Träumen geben, sind.

Mondlicht und Sonnenschein vereinen sich im Morgengraun,
der Tag beginnt mit einer Melodie,
die täglich neu von vorn erklingt und manchmal viel zu schnell verrinnt,
in einer Welt der Wunder und Magie.

Der Herbst zieht mich in seinen Bann, in seinen bunten Schein;
Denn mischt sich doch der Alltag oft nur grau
als trübes, träges Einerlei in unsre Pläne ein.
Aber meine Sehnsucht lässt mich stärker sein.
Meine Träume träum ich nicht allein;
Und was immer wir auch tun, wird richtig sein.

Dresden, 21.10.2004
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